Forschungsprojekt · abgeschlossen
SILGENTAS
Immer mehr Geräte im Haus sind mit dem Internet verbunden, doch an der IT-Sicherheit wird oft gespart. SILGENTAS (Sicherheit im intelligenten vernetzten Haus) will die Sicherheit vernetzter Wohnungen und Wohnquartiere entlang der ganzen Wertschöpfungskette verbessern, von der Hardware bis zur Anwendung.
- Grundlage ist ein Hardware-Sicherheitsanker, ein Secure Element wie in Ausweisen und Bankkarten, erweitert um ein aktualisierbares Sicherheitsbetriebssystem. Als vertrauenswürdige Instanz im Gerät wehrt er gängige Angriffe ab und sorgt dafür, dass nur die richtigen Partner miteinander kommunizieren.
- Der Anker soll so günstig und sparsam sein wie eine SIM-Karte, damit er sich in jedes Gerät einbauen lässt.
- Im Blick sind wohnungsübergreifend vernetzte Quartiere mit Ladesäulen, Zählern, Heizungen und Photovoltaik, einschließlich der rechtlichen und datenschutzrechtlichen Fragen.
Beitrag des ITI
Die Universität zu Lübeck ist mit dem Institut für Technische Informatik und dem Institut für IT-Sicherheit beteiligt. Das ITI hat rekonfigurierbare Edge-Hardware für intelligente Angriffserkennung untersucht: Reconfigurable Edge Hardware for Intelligent IDS: Systematic Approach, vorgestellt auf dem International Symposium on Applied Reconfigurable Computing (ARC) 2024.
Partner und Förderung
Koordiniert von der Universität des Saarlandes (Saarbrücker Zentrum für Recht und Digitalisierung), mit Giesecke+Devrient Mobile Security, ROCKETHOME, U-Glow und der Universität zu Lübeck. Mehr auf der Website des Projekts. Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (damals BMBF) in der Bekanntmachung „IoT-Sicherheit in Smart Home, Produktion und sensiblen Infrastrukturen“, Förderkennzeichen der Universität zu Lübeck 16KIS1837.