Forschungsprojekt · abgeschlossen
CeCaS
Hochautomatisierte Fahrzeuge müssen enorme Datenmengen aus ihren Sensoren in Echtzeit verarbeiten. CeCaS (Central Car Server – Supercomputing für Automotive) hat dafür eine Supercomputing-Plattform für das Fahrzeug entwickelt: Statt vieler einzelner Steuergeräte steuert ein zentraler Rechner die Softwarefunktionen des Fahrzeugs.
- Übergang von einer domänenbasierten zu einer zonalen, redundanten und hochverfügbaren Architektur
- Neue heterogene Rechnerstrukturen mit hoher Leistung bei geringem Energieverbrauch, auf Basis neuer automobiltauglicher Hochleistungsprozessoren in FinFET-Technologie
- Anwendungsspezifische Hardwarebeschleuniger, adaptive Software und neuromorphe Ansätze, ausgelegt für die höchste Sicherheitsstufe ASIL D
- Angepasste Aufbau- und Verbindungstechnik und Kühlung für den robusten Einsatz im Fahrzeug
Beitrag des ITI
Das CeCaS-Team am Institut für Technische Informatik hat unter anderem eine Speicherschutzeinheit entworfen, die unerlaubte Zugriffe verhindert, und einen vertrauenswürdigen KI-Beschleuniger. Hinzu kommt eine virtuelle Simulationsplattform, mit der sich verschiedene Bestandteile des Systems simulieren und Sicherheitsanalysen durchführen lassen. Mehr dazu in der Pressemitteilung der Universität. Ergebnisse sind unter anderem das Framework SCA-WAL zur Bewertung von Power-Seitenkanälen (IEEE Embedded Systems Letters, 2025) und eine Architektur für einen Hardware-Vertrauensanker (Journal of Cryptographic Engineering, 2025).
Partner und Förderung
28 Partner unter Koordination der Infineon Technologies AG, darunter Bosch, Continental, ZF, CARIAD, AVL, HELLA, das KIT, das FZI, die TU München und mehrere Fraunhofer-Institute. Mehr auf der Website des Projekts.
Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (damals BMBF) in der Fördermaßnahme MANNHEIM des Zukunftsfonds Automobilindustrie, Förderkennzeichen 16ME0800K.