Drei Personen besprechen Skizzen an einem Whiteboard
Ein Industrieroboter in einer Fertigungsanlage

Forschungsprojekt · abgeschlossen

EMDrive

Künftige Fahrzeuge verteilen ihre Rechenarbeit über ein Netz aus Sensoren, Steuergeräten und Zentralrechnern. EMDrive (Plattformkonzept für verteilte heterogene Automotive-Echtzeit-Rechennetzwerk-Architekturen) hat dafür ein flexibel skalierbares Plattformkonzept entwickelt, ausgelegt für die höchste Sicherheitsstufe ASIL D.

  • Co-Design von KI-Algorithmen und Elektronik und die dynamische Zuweisung von Prozessorelementen im Fahrzeug
  • Vorverarbeitung nahe am Sensor, um Datenmengen früh zu verringern
  • Integrierte Überwachung und Diagnose für Sicherheit und Zuverlässigkeit

Beitrag des ITI

Wir haben einen virtuellen Prototyp eines Beschleunigers für neuronale Netze entwickelt: ein SystemC/TLM-Modell eines systolischen Arrays, gekoppelt an einen Prozessor. Er erlaubt es, Entwurfsalternativen früh zu erkunden und Safety und Security zu bewerten, bevor es Hardware gibt. Außerdem haben wir KI-Modelle trainiert, vor allem faltende neuronale Netze für die Verarbeitung von Radardaten. Die Architektur des Projekts ist in EMDRIVE Architecture: Embedded Distributed Computing and Diagnostics from Sensor to Edge auf der DATE 2024 beschrieben.

Partner und Förderung

Koordiniert von der Infineon Technologies AG, mit Continental, Elektrobit, Siemens, ZF, Kernkonzept, Ambrosys, dem KIT, dem FZI, der TU München, dem Fraunhofer ENAS und der Universität zu Lübeck. Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (damals BMBF) in der Fördermaßnahme MANNHEIM des Zukunftsfonds Automobilindustrie.

Team