Forschungsprojekt · abgeschlossen
AnoMed
Klinische Versorgung und smarte Geräte erzeugen immer mehr sensible medizinische Daten. Methoden der künstlichen Intelligenz und der Big-Data-Analyse könnten daraus eine präzisere Medizin machen, aber nur, wenn die Anonymität der Patientinnen und Patienten gewahrt bleibt. Der Kompetenzcluster AnoMed (Anonymisierung für medizinische Anwendungen) erforscht dafür neue Anonymisierungsverfahren, die nachweisbar sicher und zugleich nützlich sind.
- Eine Test- und Benchmarking-Plattform, auf der Forschende Anonymisierungslösungen hochladen und an medizinischen Referenzaufgaben und -datensätzen bewerten lassen
- Angriffe zur Re-Identifizierung und Verfahren der Differential Privacy als Pilotlösungen
- Rechtliche Fragen der DSGVO: Was heißt identifizierbar, anonym, pseudonym?
- Transfer über Challenges und Wissenschaftskommunikation
AnoMed ist einer von fünf Kompetenzclustern im bundesweiten Forschungsnetzwerk Anonymisierung. Die Arbeit geht seit Januar 2026 in AnoMed II weiter.
Partner und Förderung
Koordiniert von der Universität zu Lübeck, wissenschaftliche Leitung Prof. Esfandiar Mohammadi (Institut für IT-Sicherheit). Partner sind das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein, das DFKI, die Universität Hamburg, das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, das Fraunhofer IMTE, EppData, Ingrano Solutions, Perfood und die UniTransferKlinik Lübeck. Gefördert vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (damals BMBF) und von der Europäischen Union – NextGenerationEU.